Saubere Hände retten Leben.
Wir fassen Türklinken an. Lichtschalter. Aufzugsknöpfe. Haltegriffe in den Öffis. Anschließend unser Gesicht, das unserer Kinder oder das Essen, welches wir uns oder auch anderen servieren. Kein keimbesiedelter Ort ist mehr im Einsatz als unsere Hand. Und das mehrmals täglich. Für die Erhaltung unserer Gesundheit, aber auch für unsere Genesung sind saubere Hände das unangefochtene A und O.
Alle Mikroorganismen auf unserer Haut loszuwerden ist unmöglich und auch gar nicht wünschenswert. So wie ungewollte „schlechte“ Bakterien leben auch willkommene „gute“ Bakterien auf unserer Haut. Sie unterstützen uns bei der Bekämpfung gegen Keime und sorgen dafür, dass unsere sensible Hautflora im Gleichgewicht bleibt.
Durch regelmäßiges und richtiges Händewaschen reduzieren wir die Anzahl an unerwünschten Bewohnern auf unserer Haut um ein Vielfaches und tragen somit maßgeblich zu einem hygienischen und gesunden Lebensstil bei.
Richtig Hände waschen – aber wie?
1
Hände nass machen
2
Einseifen
3
Abspülen
4
Abtrocknen
5
Desinfizieren
Wichtig!
Hände desinfizieren ohne sie davor gewaschen zu haben, bringt kaum etwas. Um ein optimal sauberes Ergebnis Deiner Hände zu erzielen, müssen sie vor dem Desinfizieren immer gründlich gewaschen und abgetrocknet werden. Nur so wird die Anzahl der Mikroorganismen auf Deiner Haut maßgeblich reduziert.
Die Erfolgsformel für ein optimal sauberes Ergebnis lautet also:
WASCHEN + TROCKNEN + DESINFIZIEREN = HYGIENISCH SAUBERE HÄNDE
Noch mehr Tipps
- Versuch, Dir so wenig wie möglich ins Gesicht zu greifen. Das kann einem anfangs sehr schwer fallen, aber es ist wichtig, weil Du sonst die Mikroorganismen an Deinen Händen auf Dein Gesicht, also auf Deine Schleimhäute wie Augen, Nase oder Mund, überträgst.
- Hinter Fingernägeln können sich leicht Schmutz und viele Bakterien ansammeln. Achte daher darauf, dass Du in puncto Hygiene ein besonderes Augenmerk auf deine Fingernägel legst. Kurz geschnitten ist immer noch die sauberste Lösung!
- Spätestens seit der Corona-Pandemie hat sich herausgestellt, dass das altbewährte Händeschütteln ausgedient hat und nun der brüderliche oder auch schwesterliche Knöchel-Kick ebenso ebenbürtig ist. Faust drauf!
- Wer dennoch nicht komplett auf das Händeschütteln verzichten kann, sollte dies auf ein Minimum beschränken und darauf achten, anschließend immer gleich die Hände zu waschen und sich bis dahin nicht ins eigene Gesicht oder gegebenenfalls auch das von anderen (z.B. Kinder) zu greifen.
Verfasst am 27.10.2022